#Heilungsgeschichte 3
Die Erdenfrau Der Mond steht mit hellem Schein am sternenklaren Himmel. Die Nacht - mit ihrer klaren, alles überziehenden Dunkelheit - taucht die in ihr ruhende Landschaft in eine wunderbare Komposition aus indirektem Lichte und mächtiger Finsternis. Der Mond als Zeuge anwesendes Lichtes im Universum verleiht der herrschenden Dunkelheit der Nacht eine magische Sanftheit. Leichter Nachtwind wiegt Bäume und Gräser sanft in ihrem Schlafe - die Natur hat sich zur Ruhe begeben. In all diesem Raum der Stille - im Schlaf der Natur - reitet eine ERDENFRAU auf ihrem Pferd durch diese wundersame Landschaft. Auf ihrer Reise durch alle Welten der vier Himmelsrichtungen und der darin verborgenen Universen ist sie auf der Suche nach einem Platz für die Nacht - wo auch sie sich dem Schlafe hingeben will. Mit leisem, rhythmischem Huftritt wird sie von ihrem Pferd getragen, während sie Ausschau hält - ihr Pferd ist momentan ihr sicherster Platz. Mondschein und Dunkelheit tauchen in ihrer Gemeinsamkeit die Landschaft in ein schattenhaftes Dasein. Die ERDENFRAU - sie blickt trotz ihrer Müdigkeit mit hoher Wachheit tief in dieses fast unendliche Nichts des Schwarzes der Nacht. Doch da - in der Ferne - leuchtet etwas mit hellem Schein im Mondlicht dem Himmel entgegen. Die ERDENFRAU fokussiert dieses Lichtvolle und das Pferd folgt blind ihrer inneren Ausrichtung. Näher und näher kommen sie und schlussendlich stehen sie vor einem Baum - der sie zart mit seiner hellen Rinde rief. Das Mondlicht reflektierend hat er der ERDENFRAU den Weg gewiesen. Etwas Lichtvolles in der nächtlichen Schwärze - ja - da lässt sie sich gerne nieder. Und so steigt sie von ihrem Pferde und setzt sich zu diesem Baum - lehnt sich an ihn an. Im Rücken dieses Gewahrsein des Lichtvollen und vor ihr das vertraute Pferd. Am Morgen umhüllt sie die Sanftheit der Morgendämmerung und das Frühlingserwachen der Natur erfüllt ihre Sinne. Und in all diesem „Neubeginn des Tages“ wird sie sich des Baumes gewahr, der ihr mit seinem lichtvollen Sein den Weg durch die Nacht wies. Sie schließt die Augen und lässt sich mehr und mehr in das Wesen dieses Baumes einsinken - denn sie spürt, dass er eine Botschaft für sie bereithält. Eine persönliche Heilungsgeschichte zur Geburtsrune Berkana. Danke an die Beschenkte, dass diese Geschichte hier ihren Platz haben darf.